News aus der 3D-Druck-Branche

Vectoflow war auch dieses Jahr wieder auf der 3D-Druckmesse Formnext in Frankfurt zu gast und hat einige Neuigkeiten mitgebracht.

Nach der Präsentation des 3D-Druckers EOS P 500 strebt EOS weitere Entwicklungen in Richtung 3D-Druck an. Für die Entwicklung eines Hochleistungspolymers gibt es nun eine Vereinbarung mit dem Chemiekonzern Arkema. Mit Evonik und BASF bestehen schon Kooperationen für die Entwicklung zukünftiger Polymere.

Formnext 2017: Im Bereich der Vollfarb-3D-Drucker gibt es Neuerungen

Vom 14. – 17. November 2017 fand auch in diesem Jahr in Frankfurt am Main die Formnext 2017 statt. Dieses Mal ist die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen um das Doppelte angestiegen, sodass die Veranstaltung zum Thema „Additive Fertigung“ bereits eine zusätzliche Halle benötigte.

Neue 3D-Drucker wurden präsentiert, u. a. die 4. Auflage des erfolgreichen 3D-Druckers X400 von German RepRap.

Stratasys stellte auf der diesjährigen Fachmesse Formnext 2017 seine GrabCAD Voxel Print-Schnittstelle für den Vollfarb-Multi-Material-3D-Drucker J750 vor. Eine Verwendung einer Drittanbieter-Software wird mit dieser ermöglicht. Der Druckertreiber Cuttlefisch des Fraunhofer IGD arbeitet schon nahtlos mit GrabCAD Voxel Print zusammen.

3D Printing Production

Nachhaltigkeit und Kostenreduzierung in der Lagerhaltung durch die 3D-Drucktechnologie

In einem Artikel des Online Magazins für 3D-Drucktechnolgien, der 3Druck.com, wird ebenfalls über eine Studie berichtet, dass 5 % aller Ersatzteile bereits heute digital gelagert und 3D-gedruckt werden könnten.

Die 3D-Drucktechnologie hat nun das Stadium erreicht, indem die Fertigung von qualitativ hochwertigen Teilen möglich ist. Wenn sich der Lagerwert reduziert, wird Kapital für produktivere Zwecke freigegeben. Die Fertigung auf Nachfrage reduziert außerdem negative Umwelteinflüsse, da Teile die nicht gebraucht werden auch nicht unnötig produziert werden müssen. Eine weitere bedeutende Möglichkeit ist reduzierte Ausfallzeiten durch die schnellere Produktion von Ersatzteilen.

Sini Metsä-Kortelainen, Leiterin des Projekts vom VTT

Diese Studie ermöglicht es gerade für die Abnehmer sehr alter oder kaum nachgefragter Teile, an ganz neue Freiheiten zu denken.