Katharina Kreitz

Zweiter Platz beim renommierten Deutschen Gründerpreis
Katharina Kreitz studierte Maschinenbau mit den Schwerpunkten Luftfahrt, Gasdynamik und Astronautik an der Technischen Universität München. Was sie an ihrem Studium immer sehr schätzte, war die Mischung aus theoretischem Wissen und dessen praktischer Anwendung. Daher hat sie während und nach ihrem Studium viel gearbeitet, um praktische Erfahrungen in verschiedenen Testumgebungen zu sammeln. Sie arbeitete z.B. für die NASA in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München zur Ermittlung der neutralen Körperhaltung im Weltraum. Danach brachte die Erprobung und Simulation von Hybridraketen-Schubkammern bei Airbus Space and Defense ihr Herz zum Höherschlagen. Nachdem sie ein Jahr in Norwegen gelebt hatte, führte sie die Validierung der 2 Windkanäle bei BMW in München durch, um zu analysieren, warum Unterschiede in den Auftriebs- und Widerstandskoeffizienten bestehen. Um mehr ökonomische Erfahrung zu sammeln, beschloss sie, MBA-Stipendiatin des Collège des Ingénieurs in Paris zu werden, was die aufregende Gelegenheit bot, durch einen "learning through action"-Ansatz geschäftliche und Managementfähigkeiten zu erwerben. Als fester Bestandteil dieses Programms war sie direkt als Projektmanagerin im Risikomanagement der Lufthansa Technik in Hamburg für den Verwaltungsrat tätig. Die Idee für Vectoflow entstand aus langjähriger Erfahrung in Wissenschaft und Industrie, als sie mit Christian Haigermoser im Windkanal saß. Seit 2015 ist sie einer der beiden Geschäftsführer von Vectoflow und hauptsächlich für die Geschäftsentwicklung und -strategie verantwortlich.




Vectoflow ist Finalist des deutschen Gründerpreises

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen.



Swiss AM Guide 2018 – Wie 3D-Druck die Messtechnik revolutioniert

Der Anwendungsfall von Vectoflow zeigt eindrucksvoll, wie maßgeschneiderte Druckmesstechnik für viele verschiedene Bereiche hergestellt werden kann. Die Vorteile der additiven Fertigung hinsichtlich Design, Größe und Material werden gezielt genutzt und mit messtechnischem Know-how kombiniert. Auf diese Weise können kundenspezifische Druckmesssonden angeboten werden, die robust, flexibel, einteilig sind und zugleich die Messgenauigkeit erhöhen.